Bei uns ist Ihr Nacken in guten Händen

Beschwerden, die von der Halswirbelsäule ausgehen, gehören zu den am häufigsten behandelten Krankheitsbildern. Meist liegt ein chronisches Schmerzsyndrom vor, das durch Episoden mit geringerer Schmerzintensität unterbrochen wird. Das HWS Syndrom (der Nackenschmerz) ist meist kaum isoliert zu betrachten, sondern fast immer an unterschiedliche Ursachen gekoppelt und daher als komplexes Geschehen auch so zu behandeln.

Nackenschmerzen richtig behandeln heißt:

  1. Die Ursache für die Schmerzen finden
  2. Die Muskelschwäche ermitteln
  3. Die Haltung verbessern
  4. Die gezielte Stärkung schwacher Strukturen
  5. Schmerzfrei bleiben

Dies zeigt sich ebenso in den ärztlichen Untersuchungen bzw. therapeutischen Befunden. Sie gestalten sich, bedingt durch die anatomische Nähe vieler angrenzender Gelenke, als problematisch. Neben den Zwischenwirbel- und Facettengelenken ist häufig die segmentale Muskulatur der Schmerzauslöser. Aber auch das Kiefergelenk (CMD) und der Schultergürtel samt umgebender Muskulatur nehmen Einfluss auf die Befindlichkeit im Nacken. Darüber hinaus spielen vielfach psychische Probleme (Stress) oder übertragene Schmerzen von inneren Organen eine Rolle bei den Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich.

Daher ist es unabdingbar, dass alle behandelnden Therapeuten ein ausreichendes theoretisches Wissen gepaart mit großer praktischer Erfahrung aufweisen und eine komplexe fachärztliche Untersuchung spezifische Ursachen aufdeckt (z.B. Entzündungen der Nervenwurzel,
Bandscheibenprolaps, Kompression des Rückenmarks, Tumore, Osteoporose, rheumatoide Erkrankungen, Beschleunigungsverletzungen u.v.a.m.) und diese vor Aufnahme eines Trainings exakt protokolliert werden (medizinischer Leitfaden).

In unserer Praxis beobachten wir daneben häufig, dass vermehrt Patienten aufgrund unspezifischer Nackenschmerzen zur Therapie kommen. In diese Kategorie fallen einfache mechanische Nackenschmerzen, die durch typisches Risikoverhalten ausgelöst werden. Dazu gehören: Fehlhaltungen bei der täglichen Arbeit, die aus ungünstigen Kopfhaltungen und statisch-einseitigen Belastungen resultieren, sowie häufiges Arbeiten/Spielen mit mobilen Endgeräten „TecNeck“. Diese Fehlhaltungen führen zu einer Abschwächung der Hals-/Nackenmuskulatur gefolgt von einer ausgeprägten Degeneration der Bandscheiben und anderer Band-, Knochen-, und Haltestrukturen.

Nackentraining