Rückenschmerzen
häufig gestellte Fragen





Was ist der Unterschied zwischen spezifischen und nicht-spezifischen Rückenschmerzen?

Bei spezifischen Rückenschmerzen besteht ein struktureller körperlicher Auslöser, zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall, eine Einengung des Spinalkanals, eine Entzündung oder degenerative Veränderung. Diese Gruppe macht ca. 10 bis 15 Prozent aller Fälle von Rückenschmerzen aus. Die übrigen rund 85 Prozent sind unspezifische Beschwerden, bei denen sich keine eindeutigen, krankhaften körperlichen Veränderungen zeigen. Mögliche Ursachen sind muskuläre Probleme, Fehlhaltung, verminderte Beweglichkeit der Faszien, Stress und psychosoziale Ursachen.

Wann können Rückenschmerzen chronisch werden – und wie kann ich das verhindern?

Rücken- oder Nackenschmerzen werden chronisch, wenn sie fortbestehen, obwohl die Ursache der Beschwerden, beispielsweise ein akuter Bandscheibenvorfall, abgeheilt ist. Der Schmerz koppelt sich von seiner eigentlichen Ursache ab und verliert damit auch seine wichtige Warnfunktion. Hält der Schmerz also länger an, als dies bei der ursächlichen Erkrankung zu erwarten wäre, besteht die Gefahr der Chronifizierung. Um dies zu verhindern, bedarf es während der Akutphase rechtzeitiger Maßnahmen zur Schmerzlinderung – und Sie sollten einen Facharzt konsultieren, wenn Sie länger als 14 Tage Schmerzen haben.

Soll ich mich bei akuten Rückenschmerzen eher schonen oder bewegen?

Pauschal lässt sich das leider nicht beantworten, weil die Ursachen akuter Rückenbeschwerden so vielfältig sein können. Generell wurde in der Vergangenheit zu viel und zu lange geschont. Heute raten wir tendenziell dazu, möglichst früh wieder aktiv zu werden. Gerne laden wir Sie in unsere Rückensprechstunde ein, damit wir gemeinsam schauen können, welche Maßnahmen individuell für Sie zu empfehlen sind.

An wen wende ich mich, wenn Rückenschmerzen immer wieder auftreten?

Wenn Rückenschmerzen immer wiederkehren, sollte man ernsthafte Ursachen ausschließen lassen. Dazu zählen Brüche, ein Bandscheibenvorfall oder Tumor, eine Reizung oder Schädigung der Nerven oder eine Blasen-/ Mastdarmstörung. Die Abklärung gehört unbedingt in die Hände eines Facharztes, bei Bedarf sollte ein Schmerztherapeut hinzugezogen werden.

Wie werde ich wiederkehrende Rückenschmerzen los?

Indem zuerst abgeklärt wird, was genau Ihre Schmerzen verursacht. Die häufigsten Ursachen sind Bewegungsmangel sowie der momentane Lebensstil oder einseitige Arbeitsbelastungen. Ein wichtiger Ansatz ist, die individuell spezifischen Ursachen mit einem langfristig orientierten und gezielten Bewegungsprogramm anzugehen. Hinzu sollte eine Beratung zu einem besseren Lebensstil und zur Optimierung der Abläufe am Arbeitsplatz kommen.

Für wen ist ein Rücken- und Nackentraining geeignet?

Das erfolgreiche Rückentraining ist das richtige für Sie wenn:

  • Es im Nacken oder Rücken schmerzt.
  • Die Schmerzen schon lange bestehen, oder in Episoden immer wieder auftreten.
  • Sie Morgens beim Aufstehen den Rücken viel zu deutlich spüren und/oder Ihre Schmerzen im Laufe des Tages weniger werden.
  • Sie denken, dass Sie bereits alles probiert haben, jedoch immer nur eine kurzzeitige Linderung verspüren.
  • Sie weniger Schmerzmittel nehmen möchten oder endlich das Gefühl des „Durchbrechens“ bei Anstrengung los sein wollen.
  • Sie unter Kopf- und Nackenschmerzen leiden, Ihre Schultern verspannt sind und es zieht, sticht oder sonst wie schmerzt.

Rücken- und Nackenschmerzen äußern sich auf vielfältige Weise. Deswegen ist eine ärztliche Untersuchung vor Aufnahme der Therapie obligatorisch. Ihr Arzt untersucht und prüft, ob bei Ihnen Übungsstabilität besteht und eine Therapieteilnahme für Sie möglich ist. Dabei achtet er genauestens auf alle relevanten Diagnosen und füllt gewissenhaft den medizinischen Leitfaden aus. Diesen Leitfaden bekommen Sie bei uns in der kostenfreien Rückenberatung ausgehändigt.

Warum hilft ein Muskeltraining bei Rücken- und Nackenschmerzen?

Der Rücken ist eine perfekt aufeinander abgestimmte Konstruktion aus Wirbeln, Bandscheiben, Muskeln, Faszien und Bändern. Den Zusammenhalt und die Beweglichkeit der Wirbelsäule sichern vor allem leistungsfähige Muskeln. Studien belegen, dass Personen mit Rückenschmerzen an der Wirbelsäule Muskelschwächen aufweisen, weil sie ihren Rücken über Jahre hinweg dauerhaft falsch oder im Alltag einseitig belastet haben, ohne für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen. Daher besteht der erste Schritt darin, die genauen Auswirkungen der Inaktivität zu analysieren und in der Eingangsanalyse die Stärken und Schwächen des Muskelkorsetts der Wirbelsäule exakt zu messen. In Verbindung mit der gründlichen Analyse Ihrer Beschwerden zeigt uns das „EKG des Rückens“ genau, wo sich Ihre Schwachstellen im Rücken befinden. So bildet das Analyseergebnis den Ausgangspunkt Ihrer ganz individuellen Therapie, mit dem Ziel, die erkannten Muskelschwächen systematisch auszugleichen und Ihre Haltung dauerhaft zu verbessern. Das Ergebnis unserer Therapie ist beeindruckend, denn innerhalb von nur 3 Monaten berichten 9 von 10 Patienten davon, dass es zu einer deutlichen und dauerhaften Reduktion Ihrer Schmerzen gekommen ist. Viele Patienten werden sogar beschwerdefrei, besonders wenn Sie noch weitere 9 Monate das erfolgreiche Rückentraining fortsetzen.

Ich habe Angst, dass ich für ein Rückentraining nicht fit genug bin …

Bei einem körperlichen Training kommt es auf die Dosis an. Eine qualifizierte Rückentherapie lässt sich so fein dosieren wie ein Medikament. Wichtig dafür ist, dass Sie während des Trainingsprogramms von einem erfahrenen und gut ausgebildeten Therapeuten begleitet werden, der Sie „dort abholt wo, Sie gerade stehen“. Daher ist es unabdingbar, dass Sie vor Aufnahme des Trainings gründlich untersucht werden und eine ausführliche Analyse Ihrer wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur sowohl im Rücken, als auch im Nacken durchgeführt wird. Die Analyse beinhaltet immer eine tiefgründige Anamnese und eine Kraft- und Mobilitätsmessung in allen drei Bewegungsebenen der Wirbelsäule. Je nach Bedarf werden weitere optionale Tests zur besseren Belastungssteuerung ergänzt. Wie z.B. ein Koordinationstest (Posterokybernetiktest), lokale Muskelfunktionstests oder auch Analysen Ihres Stoffwechsels (Laktattest, Spiroergometrie). Alles zusammen bildet die Basis Ihres erfolgreichen Rückentrainings, dass somit exakt auf Ihren persönlichen Fitnessgrad abgestimmt wird und für Sie optimale Ergebnisse liefern wird.

Kann ich ein Probetraining durchführen?

Rückenbeschwerden sind keine Modeerscheinung. Sie entstehen auch nicht zufällig, sondern sind meist der Endpunkt eines langen Weges, bei dem einiges schief gelaufen ist. Um zu erkennen, wo genau die Defizite und Schwachpunkte in der Rückenmuskulatur liegen, muss vorab eine exakte Eingangsanalyse durchgeführt werden und der behandelnde Arzt in einer umfassenden Diagnostik die Übungsstabilität festgestellt haben. Erst im Anschluss daran kann ein sinnvoller Trainingszyklus gestaltet werden. Ein Probetraining ohne vorherige Analyse und Untersuchung ist daher weder sinnvoll, noch zielführend. Stattdessen bieten wir Ihnen eine kostenfreie Rückenberatung an, bei der wir mit Ihnen gemeinsam ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Therapieprogramm entwickeln.

Wie unterscheidet sich die erfolgreiche Rückentherapie vom herkömmlichen Training?

Wir achten als qualitätsgesicherte Therapieeinrichtung darauf, dass Sie vor Beginn der Therapie ärztlich untersucht werden. Sie erhalten bei uns eine sehr persönliche und individuelle Dienstleistung. Alle Therapiemaßnahmen werden unter intensiver Betreuung durch fachlich kompetente Sportlehrer und Physiotherapeuten durchgeführt. Dieses Betreuungskonzept garantiert ein Maximum an Wirksamkeit und Sicherheit im Training. Jedes Training beginnt mit einer Untersuchung (Biomechanischen Funktionsanalyse) Ihrer gesamten Rücken- und Nackenmuskulatur. Auf Basis der Analyseergebnisse wird für Sie persönlich ein maßgeschneidertes individuelles Therapieprogramm entwickelt und so vorsichtig und exakt wie ein Medikament dosiert. Regelmäßige Folgeanalysen dokumentieren die Fortschritte und ermöglichen die kontinuierliche Optimierung und Qualitätssicherung der Therapie. So erhalten Sie genau das richtige Trainingsprogramm, auf Sie persönlich zugeschnitten und abgestimmt.

Ich habe schon so viel probiert, um meine Rückenschmerzen los zu werden und nichts hat wirklich geholfen...

Die medizinische Wirksamkeit von Rückenschmerztherapien wurde in den letzten 25 Jahren intensiv untersucht. Die FPZ-Therapie konnte im Zuge dessen mit einem wissenschaftlich evaluiertem Konzept und einer bemerkenswerten Erfolgsquote glänzen. Bei 93,5 Prozent aller Patienten verbessern sich die Nacken- und Rückenschmerzen und durchschnittlich jeder zweite erlangt völlige Beschwerdefreiheit. Das Konzept wurde zudem mit dem renommierten Richard-Merten-Preis „für vorbildliche Qualitätssicherung im Bereich der Humanmedizin“ ausgezeichnet. Daher: Bei uns trainieren Sie sicher und erfolgreich – „Bewegung ist die Medizin des 21. Jahrhunderts“.

Darüber hinaus bieten wir ergänzende Maßnahmen und Konzepte an, um Sie auch in hartnäckigen Fällen von Schmerzen bestens betreuen zu können. Vertrauen Sie uns und buchen im ersten Schritt ein kostenfreies Beratungsgespräch – 02224/967063.

Wie lange dauert das erfolgreiche Rückentraining und wie oft trainiert man?

Das Gesamtkonzept gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Maßnahmen auf. Der erste Schritt ist die gründliche Eingangsanalyse. Der zweite Schritt besteht im muskulären Aufbauprogramm, bei dem Ihre tiefen Rücken- und Nackenmuskeln die normale Leistungsfähigkeit wiedererlangen. In der Regel dauert dieser zweite Schritt 24 Therapieeinheiten, welche 2-3x pro Woche für etwa eine Stunde durchgeführt werden. Daher ist mit einer Gesamtdauer von 3 Monaten zu rechnen, ehe die Erfolgsanalyse das tolle Ergebnis präsentiert. Im dritten Schritt, dem weiterführenden Programm, werden die erzielten Erfolge dauerhaft gefestigt und die Leistungsfähigkeit der Rückenmuskulatur weiter optimiert.

Was kostet diese erfolgreiche Rücken- und Nackentherapie?

Das erfolgreiche Rücken- und Nackentraining ist eine medizinische Dienstleistung, die so anerkannt ist, dass derzeit mehr als 50 Krankenkassen und -versicherungen die Kosten für das Programm ganz oder teilweise übernehmen. Natürlich können Sie die Kosten für Ihre Rückentherapie auch selbst bestreiten, oder Ihr Arbeitgeber beteiligt sich vielleicht daran. Damit wir jedem Einzelfall gerecht werden, unterstützen wir Sie bei dieser Fragestellung in einem kostenfreien Beratungsgespräch. Rufen Sie jetzt einfach an und vereinbaren Ihren ersten persönlichen Termin bei uns. 02224/967063

Was passiert nach dem Aufbauprogramm?

Im Aufbauprogramm wird Ihre schwache (dekonditionierte) Muskulatur wieder zur normalen Leistungsfähigkeit aufgebaut. In folge dessen werden sich Ihre Schmerzen deutlich reduziert haben, so dass Sie nun wieder all denjenigen Alltags- oder Sporttätigkeiten unbekümmert nachgehen können, auf die Sie vielleicht längere Zeit verzichten mussten. In dem dritten Therapieschritt, dem Weiterführenden Programm,  geht es nun darum, die erreichten Therapieerfolge zu festigen und zu erhalten. In dieser Phase wird einmal pro Woche, oder je nach Leistungszustand auch im Wechsel 2x und 1x pro Woche, jeweils für 60-90 Minuten trainiert, abhängig von den Ergebnissen der Erfolgsanalyse und Ihren neuen Trainingszielen.